Souverän gelöste HÜ der Abt. Tannau

Souverän und sicher arbeitete die Abteilung Tannau der Freiwilligen Feuerwehr Tettnang ihre Jahreshauptübung am vergangenen Samstag in Tannau unter den Augen zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger ab. 

Der stellvertretende Kommandant der Abt. Tannau Sebastian Löw, welcher zugleich als Zugführer die Einsatzleitung übernahm, erarbeitete für die Übung ein typisches Szenario, wie es tag täglich die Feuerwehren in Deutschland fordert:
In einem Einfamilienhaus stellte ein Bewohner im Keller eine starke Rauchentwicklung fest, eine Person wurde in den verqualmten Räumlichkeiten vermisst. Daraufhin setzte der Bewohner den Notruf unter der 112 ab, wodurch sich die Rettungskette mit Feuerwehr und Rettungsdienst in Gang setzte.

Die eintreffenden Löschfahrzeuge der Abt. Tannau bauten eine Wasserversorgung aus dem öffentlichen Hydrantennetz auf, während sich parallel die Angriffstrupps für die Suche der vermissten Person ausrüsteten. Nach wenigen Minuten wurde die Person durch die Atemschutztrupps im Keller gefunden und nach draußen gebracht, wo diese an den  Rettungsdienst - hier vom DRK Tettnang, Ortsgruppe Tannau - übergeben wurde.

Währenddessen wurde die Brandbekämpfung im Keller sowie eine Riegelstellung eingeleitet. Letztere dient dazu, benachbarte Gebäude vor einem Übergriff des Feuers zu schützen. 

Bei der anschließenden Manöverkritik zeigte sich Gesamtkommandant Konrad Wolf mit der Leistung der Abteilung zufrieden: "Der Wasseraufbau des zur Brandbekämpfung wurde zügig durchgeführt, außerdem war der Angriffstrupp schnell ausgerüstet und bereit zur Menschenrettung".

Diesen Worten schloss sich Abteilungskommandant Robert Müller an und betonte die Bedeutung von Ausrüstung und Ausbildung: "Die Handgriffe haben gesessen, das Erlernte von unseren regelmäßigen Übungen wurde gut umgesetzt, aber genau so wichtig ist eine moderne Ausrüstung mit welcher wir im Ernstfall arbeiten müssen. Unser Tragkraftspritzenfahrzeug ist mit seinen 36 Dienstjahren sehr wartungsanfällig und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik".