Heißausbildung im Brandcontainer

Auch für freiwillige Feuerwehrleute gehört das Aufstehen um 4 Uhr an einem Samstag Morgen nicht unbedingt zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. In diesem Fall machten sechs Kameradinnen und Kameraden jedoch gerne eine Ausnahme: Für sie hieß es am Samstag "Auf nach Oberhausen!", wo für sie pünktlich um 8 Uhr die Heißausbildung bei der Firma Feurex begann.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann auch gleich zur Sache: Die Wärmestrahlung der in Vollbrand stehenden Holzpaletten in einem Container zeigte klar auf, dass auch mit modernster Schutzkleidung Grenzen gesetzt sind. Zusätzlich galt es für die Kameraden noch in völliger Dunkelheit verschiedene Aufgaben zu lösen, etwa die Erkundung einer Kriechstrecke mit verschiedenen Hindernissen oder die Suche nach einer vermissten Person.

Nach dieser "heißen Phase" gab es dann eine willkommene Abkühlung: Bei der Übung mit den Hohlstrahlrohren, welche die Handhabung des Hohlstrahlrohres bei verschiedenen Szenarien unter der Leitung von professionellen Trainern zum Inhalt hatte, galt es auf das Stichwort "Durchzündung" sich selbst und die begleitenden Kameraden bestmöglich mit dem eignen Wasserstrahl zu schützen. Zum Abschluss wurde es dann nochmals heiß, denn es galt, die nun geübten Techniken am Strahlrohr auch bei Stress und Hitze in direkter Nähe des Feuers richtig umzusetzen. Alle Teilnehmer zeigten sich zum Abschluss begeistert von der Realitätsnähe der Übung, wie sie bei den "normalen" Übungen bei der heimischen Feuerwehr nicht geboten werden kann

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